
Wenn ich die Kommentare zu dem Foto auf Facebook lese, wird es mir schlecht.
Immer wieder redet man von Impfungen.
- Es gibt viele solcher Unfälle ohne Impfungen, weil ich ein Gegner der Impfung bin.
Ich war Berufskraftfahrer, Kraftverkehrsmeister und Speditionskaufmann, bevor ich schwer erkrankt bin.
- Denn es gibt auch noch andere Faktoren.
- Missbrauch von Fahrern und Fahrerinnen im Transportgewerbe:
- Ein oft übersehenes Problem
Das Transportgewerbe bildet das Rückgrat der globalen Wirtschaft.
- Fahrer und Fahrerinnen sind dafür verantwortlich, Waren und Güter über weite Strecken sicher und rechtzeitig zu liefern.
Trotz der enormen Verantwortung und des unverzichtbaren Beitrags, den sie leisten, wird der Missbrauch von Arbeitskräften in dieser Branche immer noch weitgehend übersehen.
- Besonders in Europa und anderen stark industrialisierten Regionen erleben viele Fahrer und Fahrerinnen täglich schwierige Arbeitsbedingungen, mangelnden Schutz und Missachtung ihrer Rechte.
- Überlange Arbeitszeiten und fehlende Pausen!
Ein zentraler Aspekt des Missbrauchs im Transportgewerbe sind die extrem langen Arbeitszeiten.
- Viele Fahrer und Fahrerinnen sind gezwungen, weit über die gesetzlich erlaubten Grenzen hinaus zu arbeiten.
Während in den meisten Ländern der Europäischen Union klare Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten existieren, werden diese oft missachtet oder durch Druck von Arbeitgebern umgangen.
- Besonders im internationalen Güterverkehr wird von Fahrern erwartet, dass sie in ununterbrochenen Schichten arbeiten, um Liefertermine einzuhalten.
- Dies führt nicht nur zu einer erheblichen körperlichen und psychischen Belastung, sondern auch zu einem erhöhten Unfallrisiko.
- Übermüdung ist eine der Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr.
- Fahrer und Fahrerinnen berichten häufig, dass sie unter dem ständigen Druck stehen, pünktlich zu liefern, selbst wenn dies bedeutet, ihre eigene Sicherheit zu gefährden.
- Niedrige Löhne und prekäre Arbeitsbedingungen!
Ein weiteres Problem ist die schlechte Bezahlung, insbesondere in Ländern, in denen die Arbeitskräfte aus wirtschaftlich schwächeren Regionen stammen.
- Viele Fahrer aus Osteuropa, die in Westeuropa arbeiten, erhalten Löhne, die weit unter dem Existenzminimum in den Ländern liegen, in denen sie tätig sind.
- Zudem werden ihnen oft elementare Arbeitsrechte vorenthalten, wie beispielsweise eine angemessene Krankenversicherung oder Altersvorsorge.
- Darüber hinaus sind viele Arbeitsverträge befristet oder beruhen auf Scheinselbstständigkeit, was bedeutet, dass Fahrer und Fahrerinnen gezwungen sind, als „Selbstständige“ zu arbeiten, obwohl sie de facto fest angestellt sind.
Dies führt dazu, dass sie keine Arbeitsplatzsicherheit haben und selbst für Sozialabgaben und Versicherungen aufkommen müssen.
- Schlechte Arbeitsbedingungen unterwegs!
- Abgesehen von den formalen Arbeitsbedingungen sind die physischen Arbeitsbedingungen für Fahrer und Fahrerinnen oft extrem hart.
- Schlafen im Fahrzeug, mangelhafte sanitäre Einrichtungen an Raststätten und das Fehlen angemessener Essensmöglichkeiten sind alltägliche Probleme.
- Besonders in Ländern mit wenigen Raststätten oder Sicherheitsbedenken sind die Pausen oft alles andere als erholsam.
Auch die Unsicherheit auf den Straßen ist ein großes Problem.
- Viele Fahrer und Fahrerinnen berichten von Diebstählen, Überfällen und mangelndem Schutz in Parkzonen, besonders in grenznahen Gebieten.
- Dieser physische Stress, kombiniert mit der psychischen Belastung der Einsamkeit und Isolation, macht den Job noch härter.
Mögliche Lösungen und Ausblick!
- Um den Missbrauch im Transportgewerbe zu bekämpfen, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich.
- Zunächst müssen die bestehenden Gesetze zur Arbeitszeit und Lenk- und Ruhezeiten strikter durchgesetzt werden.
- Hier sind sowohl staatliche Kontrollen als auch ein Bewusstsein bei den Arbeitgebern gefragt.
- Gewerkschaften und Interessenvertretungen spielen eine zentrale Rolle dabei, die Rechte der Fahrer und Fahrerinnen zu schützen.
Es muss außerdem ein stärkerer Fokus auf die Arbeitsbedingungen unterwegs gelegt werden.
- Sichere Raststätten mit guten Parkmöglichkeiten.
- Ansonsten nützt auch die elektronische Fahrerkarte nichts.
- Die elektronische Fahrerkarte im LKW dient zur Aufzeichnung und Speicherung der Arbeits- und Lenkzeiten von Berufskraftfahrern.
Fahrerkarte
Sie ist ein wesentliches Element des Digital-Systems und hilft dabei, die gesetzlichen Vorgaben zur Lenk- und Überwachung der Ruhezeit einzuhalten.

Funktionen der Fahrerkarte:
Speicherung von Daten:
- Die Fahrerkarte speichert Informationen über Lenk- und Ruhezeiten, Arbeitszeiten und andere fahrerbezogene Aktivitäten.
Identifikation des Fahrers:
- Sie dient zur eindeutigen Identifikation des Fahrers, sodass jede Fahrt einem bestimmten Fahrer zugeordnet werden kann.
- Jedoch gibt es Fahrer und Fahrerinnen die eine zweite Fahrerkarte mit sich führen
Kontrolle durch Behörden:
- Die auf der Karte gespeicherten Daten können von Kontrollbehörden wie der Polizei oder dem Zoll ausgelesen werden, um Verstöße gegen die Vorschriften zu überprüfen.
Dann wäre da noch die sogenannte BAG!
- Die Bundesanstalt für Güterverkehr (BAG) spielt eine zentrale Rolle im Transportgewerbe in Deutschland.
Sie ist eine Behörde des Bundesverkehrsministeriums und hat folgende Hauptaufgaben:
Überwachung des Straßenverkehrs:
- Die BAG kontrolliert, ob die Vorschriften des Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG), der Straßenverkehrsordnung (StVO) und des Fahrpersonalgesetzes eingehalten werden.
Dazu gehören:
- Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, Kontrolle der technischen Sicherheit der Fahrzeuge, Überwachung der Gewichts- und Ladungsvorschriften.
Prävention von illegalem Güterverkehr:
- Die BAG kontrolliert auch, ob alle notwendigen Lizenzen und Genehmigungen für den nationalen und internationalen Güterverkehr vorliegen.
- Sie geht gegen unlauteren Wettbewerb und Schwarzarbeit im Güterkraftverkehr vor.
Mautkontrolle:
- Die Behörde überwacht die ordnungsgemäße Entrichtung der Lkw-Maut in Deutschland.
- Dazu setzt sie stationäre und mobile Kontrollsysteme ein.
Förderprogramme:
- Die BAG verwaltet verschiedene Förderprogramme zur Unterstützung des Güterverkehrsgewerbes, insbesondere im Hinblick auf umweltfreundlichere Technologien und die Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Statistik und Marktbeobachtung:
- Die BAG sammelt Daten über den Güterverkehr und stellt Analysen zur Verfügung, die zur Planung und Steuerung der Verkehrspolitik genutzt werden.
Manipulationsschutz:
- Die Fahrerkarte ist fälschungssicher und schützt die Daten vor Manipulation.
Rechtliche Basis:
- Sie hilft Unternehmen und Fahrern, die EU-Verordnung zur Arbeitszeit von Berufskraftfahrern einzuhalten und Bußgelder zu vermeiden.