Die Unterschiede Deutschland zu Spanien in Sachen Familien


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Spanien:

  • Spanien spielt die Familie eine zentrale Rolle im Leben der Menschen.
  • Es ist keine Seltenheit, dass bis zu vier Generationen unter einem Dach leben und sich gegenseitig unterstützen.
  • Großeltern helfen bei der Erziehung der Enkelkinder, während die jüngeren Generationen sich im Alter um ihre Eltern kümmern.
  • Dieses enge Miteinander sorgt nicht nur für einen starken sozialen Rückhalt, sondern auch für eine tiefe Verbundenheit innerhalb der Familie.
  • Im Gegensatz zu Deutschland, wo viele junge Erwachsene früh aus dem Elternhaus ausziehen und oft hunderte Kilometer voneinander entfernt leben, bleibt die Familie in Spanien meist eng beisammen.

Das hat viele Vorteile:

  • Die Kinder wachsen mit den Werten und Erfahrungen der älteren Generation auf, und im Alter müssen sich die Großeltern nicht allein fühlen.
  • Der Respekt vor den Älteren ist tief in der Kultur verwurzelt – sie gelten als weise Ratgeber und geschätzte Familienmitglieder.

Dieses Modell könnte in Deutschland als Inspiration dienen.

  • Gerade in Zeiten, in denen Einsamkeit im Alter ein wachsendes Problem ist, zeigt Spanien, dass der familiäre Zusammenhalt eine natürliche Form der Fürsorge und Geborgenheit sein kann.

Deutschland:

  • Eltern im Alter abgeschoben – Der Preis der Karriere?
  • In Deutschland scheint es für viele Kinder eine Selbstverständlichkeit zu sein, ihre Eltern im hohen Alter in ein Pflegeheim oder Altenheim zu bringen.

Sobald Mutter oder Vater pflegebedürftig werden, wird oft nicht lange überlegt – eine Unterbringung in einer Einrichtung erscheint als die bequemste Lösung.

  • Dabei geht es nicht immer um Unfähigkeit oder Überforderung, sondern oft schlicht um die eigene Karriere und eigene Karriere.
  • Das Problem ist, dass diese Entscheidung meist nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Bequemlichkeit getroffen wird.

Viele Kinder fühlen sich durch die Pflege der Eltern eingeschränkt und möchten sich nicht mit der Verantwortung belasten.

  • Während in früheren Generationen die Familie die Hauptrolle bei der Altenpflege spielte, haben heute Beruf und persönliche Entwicklung Priorität.
  • Die Eltern, die einst alles für ihre Kinder gegeben haben, landen dann in einem Heim – oft allein und auf sich gestellt.

Natürlich gibt es Fälle, in denen ein Pflegeheim die beste Lösung ist, insbesondere wenn eine intensive medizinische Betreuung nötig ist.

  • Doch der Trend, die Eltern vorschnell „abzuschieben“, hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.

Anstatt sich um jene zu kümmern, die einen großgezogen haben, wird die Verantwortung an Dritte abgegeben.

  • Diese Entwicklung zeigt, wie sich die Gesellschaft verändert hat.
  • Karriere und Selbstverwirklichung stehen über familiäre Verpflichtungen.

Doch am Ende stellt sich die Frage:

  • Wer wird sich um uns kümmern, wenn wir alt sind?
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