La Jonquera – ein tolles Leben


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Eine Story aus meinem Leben als Berufskraftfahrer:

  • Der Grenzübergang La Jonquera in den 90er Jahren!

Die 90er Jahre waren eine besondere Zeit für uns Berufskraftfahrer.

  • Der Alltag war geprägt von langen Fahrten, interessanten Begegnungen und Herausforderungen, die es zu meistern galt.
  • Eine meiner schönsten Erinnerungen aus dieser Zeit führt mich nach La Jonquera (Spanien), dem Übergang zwischen Frankreich und Spanien – einem legendären Ort für viele von uns, die regelmäßig quer durch Europa unterwegs waren.

Gutes Essen, günstiges Einkaufen.

  • Doch ganz besonders die Möglichkeit, duschen zu können.

Damals war der Grenzverkehr noch spürbar langsamer, und die Wartezeiten an den Zollstationen gehörten einfach dazu.

  • Ich erinnere mich an eine Nacht, als ich mit meinem beladenen Kühlfahrzeug dort ankam, beladen mit Waren für Valencia.

Es war bereits spät, die Schlange an der Grenze war lang, und ich wusste, dass es eine Weile dauern würde.

  • Während ich wartete, sprach mich ein anderer Fahrer an – ein Spanier, der ebenfalls in Richtung Süden unterwegs war.

Wir kamen ins Gespräch, teilten uns einen Kaffee und redeten über unsere Touren, das Wetter und die Straßenverhältnisse.

  • Es stellte sich heraus, dass er ein paar gute Tipps für die Route durch Katalonien hatte, die mir später tatsächlich geholfen haben, Zeit zu sparen.

Was die Stimmung in La Jonquera damals ausmachte, war die einzigartige Atmosphäre.

  • Neben den Lkw-Parkplätzen gab es kleine Bars, Tankstellen und Restaurants, die auch nachts geöffnet hatten.

Ich erinnere mich an ein rustikales Lokal, wo ich mir oft einen kräftigen „Café con leche“ gönnte.

Cafe-Con-Leche

  • Die Kellnerin dort grüßte uns Fahrer immer mit einem Lächeln – sie wusste genau, wie anstrengend unser Job war.

Die Grenzkontrollen waren oft streng, aber auch ein Ort, wo man mit anderen Fahrern aus ganz Europa ins Gespräch kam.

  • La Jonquera war damals wie ein großer Treffpunkt – hier trafen sich Fahrer aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.

Die Gespräche gingen oft über CB Funk weiter, wenn wir uns auf den spanischen Autobahnen Richtung Süden begaben.

Heute denke ich gerne an diese Zeit zurück und wenn ich ehrlich sein sollte, fehlt mir der Bock!

  • Sie hat nicht nur meinen Berufsalltag geprägt, sondern auch viele schöne Erinnerungen hinterlassen.

La Jonquera war für mich immer mehr als nur ein Grenzübergang – es war ein Symbol für die Freiheit, die unser Beruf mit sich brachte, und die Begegnungen, die man auf den Straßen Europas erleben durfte.

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